Brauchen Katzen auch ein orthopädisches Bett?

¿Los gatos también necesitan una cama ortopédica?

Brauchen Katzen auch ein orthopädisches Bett?

Wenn wir über orthopädische Betten, Gelenke und die Qualität des Schlafs sprechen, denken wir fast immer zuerst an Hunde.

Doch auch Katzen verbringen sehr viele Stunden mit Ruhen und Schlafen.

Und obwohl sich ihre Anatomie, ihr Verhalten und ihre Art der Bewegung unterscheiden, ist auch die Liegefläche, auf der sie schlafen, ein wichtiger Bestandteil ihres körperlichen Wohlbefindens.

Katzen sind außergewöhnlich beweglich und können Positionen einnehmen, die für uns beinahe unmöglich wirken. Sie können zusammengerollt auf kleinstem Raum, vollständig ausgestreckt oder scheinbar in sich selbst verschlungen schlafen.

Diese Anpassungsfähigkeit bedeutet jedoch nicht, dass jede Oberfläche gleichermaßen geeignet ist.

Das gilt besonders für ältere, übergewichtige Katzen oder Tiere mit eingeschränkter Beweglichkeit.

Katzen sind Experten darin, Schlafplätze zu finden

Ein Karton.

Ein Stuhl.

Das Sofa.

Eine Decke.

Ein Bett.

Die Rückenlehne eines Sessels.

Sogar ein Platz, der scheinbar viel zu klein für ihren Körper ist.

Katzen wählen ihre Ruheplätze nach mehreren Kriterien gleichzeitig aus.

Sie suchen:

  • Sicherheit;

  • Wärme;

  • Ruhe;

  • Höhe;

  • Nähe;

  • angenehme Texturen;

  • Komfort.

Deshalb können wir ein perfekt gepolstertes Bett kaufen und trotzdem feststellen, dass unsere Katze weiterhin einen Pappkarton bevorzugt.

Das bedeutet nicht unbedingt, dass das Bett ungeeignet ist.

Es bedeutet vielmehr, dass für eine Katze das Gefühl von Sicherheit und der Standort genauso wichtig sein können wie die Liegefläche selbst.

Viele Stunden Schlaf machen den Ruheplatz besonders wichtig

Katzen verbringen einen großen Teil des Tages mit Ruhen oder Schlafen.

Das bedeutet viele Stunden, in denen ihr Körper mit unterschiedlichen Oberflächen in Kontakt ist.

Eine junge und gesunde Katze kann wahrscheinlich problemlos zwischen sehr unterschiedlichen Schlafplätzen wechseln.

Mit zunehmendem Alter können sich jedoch Veränderungen zeigen.

Die Muskulatur kann abnehmen.

Bewegungen können weniger agil werden.

Die Gelenke können einen Teil ihrer Beweglichkeit verlieren.

Dann kann eine Oberfläche, die früher vollkommen bequem erschien, den Bedürfnissen der Katze möglicherweise nicht mehr genauso gut entsprechen.

Die Beweglichkeit der Katze kann Veränderungen der Mobilität verbergen

Hier gibt es einen interessanten Unterschied zu vielen Hunden.

Katzen sind besonders gut darin, Beschwerden zu verbergen und ihr Verhalten anzupassen.

Es kann deshalb schwierig sein zu erkennen, dass sich eine Katze allmählich anders bewegt.

Die ersten Veränderungen sind manchmal sehr subtil.

Zum Beispiel:

  • sie springt nicht mehr auf bestimmte Möbel;

  • sie zögert vor einem Sprung;

  • sie nutzt Zwischenflächen;

  • sie schläft häufiger an niedrigeren Orten;

  • sie verändert ihre gewohnten Ruheplätze;

  • sie nimmt bestimmte Schlafpositionen seltener ein;

  • sie wirkt beim Aufstehen langsamer.

Diese Veränderungen sollten nicht zur Diagnosestellung verwendet werden.

Sie können jedoch ein Hinweis darauf sein, die Beweglichkeit genauer zu beobachten und bei anhaltenden Veränderungen einen Tierarzt aufzusuchen.

Auch Katzen üben Druck auf Schultern und Hüften aus

Obwohl Katzen normalerweise deutlich weniger wiegen als große Hunde, gelten die gleichen physikalischen Prinzipien.

Wenn sich eine Katze hinlegt, verteilt sich ihr Gewicht auf die Körperbereiche, die mit der Liegefläche in Kontakt sind.

Beim Schlafen auf der Seite kann insbesondere auf folgende Bereiche mehr Druck ausgeübt werden:

  • Schultern;

  • Hüften;

  • Brustkorb;

  • Gliedmaßen.

Eine vollständig harte Oberfläche passt sich dem Körper kaum an.

Eine Oberfläche mit einer gewissen Anpassungsfähigkeit kann die Belastung auf eine größere Fläche verteilen.

Doch genau wie bei Hunden bedeutet das nicht, dass ein Bett umso besser ist, je weicher es ist.

Auch Katzen brauchen Stabilität

Eine Katze sollte schnell aufstehen können, wenn sie ihren Platz wechseln möchte.

Das gehört zu ihrem natürlichen Verhalten.

Wenn ein Bett extrem weich ist und der Körper zu stark einsinkt, kann die Oberfläche weniger stabil werden.

Das Bett sollte der Katze ermöglichen:

  • die Position zu wechseln;

  • sich auszustrecken;

  • sich zusammenzurollen;

  • die Gliedmaßen abzustützen;

  • leicht aufzustehen.

Ziel ist erneut ein Gleichgewicht zwischen:

Anpassung und Unterstützung.

Das Alter verändert die Anforderungen

Eine zweijährige Katze kann von einer erhöhten Fläche springen und anschließend scheinbar mühelos weiterlaufen.

Eine fünfzehnjährige Katze muss ihre Bewegungen möglicherweise anders planen.

Mit zunehmendem Alter können muskuläre und gelenkbezogene Veränderungen auftreten, die ihre Fähigkeit beeinflussen:

  • zu springen;

  • zu klettern;

  • sich zu drehen;

  • aufzustehen;

  • bestimmte Positionen beizubehalten.

In dieser Lebensphase kann die Liegefläche eine größere Bedeutung bekommen.

Auch der Standort des Bettes sollte überprüft werden.

Ein ausgezeichnetes Bett, das an einem Ort steht, den die Katze nur mit einem großen Sprung erreichen kann, kann mit abnehmender Beweglichkeit unpraktisch werden.

Zugänglichkeit: besonders wichtig für ältere Katzen

Viele Katzen schlafen gern erhöht.

Das ist ein natürliches Verhalten, das mit Sicherheit und der Kontrolle über die Umgebung zusammenhängt.

Mit zunehmendem Alter kann es jedoch schwieriger werden, diese Plätze zu erreichen.

Wir müssen erhöhte Lieblingsplätze nicht unbedingt entfernen.

Wir können den Zugang erleichtern durch:

  • Zwischenflächen;

  • Stufen;

  • sinnvoll platzierte Möbel;

  • alternative Ruheplätze auf geringerer Höhe.

Ziel ist es, der Katze weiterhin die Möglichkeit zu geben, selbst zu entscheiden, wo sie ruhen möchte, ohne sie zu Bewegungen zu zwingen, die ihr zunehmend schwerfallen.

Auch die Größe des Bettes ist wichtig

Katzen schlafen häufig zusammengerollt.

Das kann den Eindruck erwecken, dass sie nur sehr wenig Platz benötigen.

Sie können aber auch vollständig ausgestreckt schlafen.

Ein Bett sollte beide Positionen ermöglichen.

Die Katze sollte es als geschützten, kompakten Platz nutzen können, wenn sie Wärme speichern möchte, und gleichzeitig ausreichend Fläche haben, wenn sie ihren Körper ausstrecken möchte.

Damit kommen wir wieder zu einem grundlegenden Prinzip:

Das Bett sollte verschiedene Möglichkeiten bieten.

Es sollte die Katze nicht auf eine einzige Schlafposition festlegen.

Erhöhte Ränder sind für viele Katzen attraktiv

Viele Katzen mögen teilweise begrenzte Bereiche.

Erhöhte Ränder können bieten:

  • eine Kopfstütze;

  • seitliche Unterstützung;

  • ein Gefühl von Schutz;

  • einen geborgeneren Raum.

Deshalb können Sofabetten für manche Katzen besonders gut geeignet sein.

Die Seiten sollten jedoch die nutzbare Liegefläche nicht zu stark einschränken.

Die Katze sollte selbst entscheiden können, ob sie sich an ihnen anlehnt oder frei auf der Matratze liegt.

Ein Kissen kann zusätzliche Unterstützung bieten

Manche Katzen mögen Liegeflächen mit unterschiedlichen Höhen.

Ein kleines Kissen kann verwendet werden, um:

  • den Kopf abzulegen;

  • den Brustbereich abzustützen;

  • eine Gliedmaße aufzulegen;

  • die Position leicht zu verändern.

Es sollte jedoch nur ein optionales Element sein.

Wenn es zu viel Platz einnimmt, kann es die eigentliche Liegefläche einschränken.

Bei einem guten Bett sollte die Matratze weiterhin das zentrale strukturelle Element bleiben.

Wärme ist für Katzen besonders wichtig

Katzen suchen häufig aktiv nach warmen Plätzen.

Sonnenstrahlen.

Heizkörper.

Decken.

Computer.

Sofas.

Dieses Verhalten lässt sich in vielen Haushalten leicht beobachten.

Im Winter kann eine warme Oberfläche daher besonders attraktiv sein.

Aber auch im Sommer sollten wir beobachten, was passiert.

Wenn die Temperatur steigt, kann derselbe Stoff weniger angenehm werden.

Die Katze kann ihr Bett verlassen und stattdessen Folgendes aufsuchen:

  • den Boden;

  • die Badewanne;

  • keramische Oberflächen;

  • gut belüftete Bereiche.

Das bedeutet nicht unbedingt, dass sie ihr Bett nicht mehr mag.

Möglicherweise versucht sie lediglich, ihre Körpertemperatur zu regulieren.

Dasselbe Bett kann unterschiedliche Oberflächen benötigen

Hier gilt dieselbe Logik wie beim Schlafkomfort von Hunden.

Die Unterstützung durch die Matratze kann das ganze Jahr über gleich bleiben.

Die äußere Oberfläche kann jedoch angepasst werden.

Im Winter kann ein wärmerer Stoff verwendet werden.

Im Sommer eine leichtere und kühlere Oberfläche.

So kann die Katze eine vertraute Schlafstruktur behalten, während nur das an die Jahreszeit angepasst wird, was sich tatsächlich verändert.

Auch Katzen legen großen Wert auf Sauberkeit

Hygiene kann beeinflussen, ob eine Katze ein Bett akzeptiert.

Katzen reagieren besonders sensibel auf Gerüche und Veränderungen in ihrer Umgebung.

Deshalb ist es sinnvoll, dass die Liegefläche sauber gehalten werden kann.

Ein abnehmbarer Bezug erleichtert das Entfernen von:

  • Haaren;

  • Staub;

  • kleinen Flecken;

  • Schmutz.

Dabei gibt es allerdings einen wichtigen Punkt.

Nach dem Waschen brauchen manche Katzen etwas Zeit, bevor sie das Bett wieder benutzen, weil ein Teil ihres vertrauten Geruchs verschwunden ist.

Das bedeutet nicht, dass sie das Bett dauerhaft ablehnen.

Manchmal müssen sie es einfach wieder als Teil ihrer Umgebung wahrnehmen.

Ist ein orthopädisches Bett nur für ältere Katzen geeignet?

Nicht unbedingt.

Auch eine junge Katze kann von einer Liegefläche profitieren, die ausreichend Unterstützung und Platz bietet.

Besonders wichtig können diese Eigenschaften jedoch bei älteren, übergewichtigen oder weniger mobilen Katzen werden.

Dabei geht es nicht darum, davon auszugehen, dass alle Katzen eine orthopädische Behandlung benötigen.

Vielmehr geht es darum zu verstehen, dass eine gut gestaltete Liegefläche in allen Lebensphasen zum Wohlbefinden beitragen kann.

Auch das Gewicht spielt bei Katzen eine Rolle

Übergewicht erhöht die Belastung, die der Körper bei Bewegungen bewältigen muss.

Es verändert außerdem den Druck, der auf die Liegefläche ausgeübt wird.

Darüber hinaus kann eine übergewichtige Katze größere Schwierigkeiten haben:

  • zu springen;

  • sich zu drehen;

  • sich zu putzen;

  • aufzustehen;

  • bestimmte Flächen zu erreichen.

Deshalb sollte das Bett immer als Teil eines umfassenden Ansatzes verstanden werden.

Eine gute Liegefläche ersetzt nicht:

  • Gewichtskontrolle;

  • eine geeignete Ernährung;

  • Bewegung;

  • Umweltanreicherung;

  • tierärztliche Betreuung.

All diese Faktoren wirken zusammen.

Wir sollten eine Katze nicht dazu zwingen, ein Bett zu benutzen

Dieser Punkt ist besonders wichtig.

Katzen müssen wählen können.

Wir können das Bett an einem geeigneten Ort aufstellen.

Wir können es komfortabel gestalten.

Wir können eine geeignete Liegefläche anbieten.

Aber die Katze entscheidet selbst, wann sie es nutzt.

Eine gute Strategie besteht darin, zu beobachten, wo sie normalerweise ruht, und das Bett in der Nähe eines dieser Plätze aufzustellen.

So ist die Wahrscheinlichkeit deutlich größer, dass sie es nutzt, als wenn wir ihr einen völlig neuen Schlafplatz aufzwingen, der nicht ihren bisherigen Vorlieben entspricht.

Das Bett sollte sich in ihr Revier integrieren

Für eine Katze besteht das Zuhause aus verschiedenen Bereichen.

Einige davon dienen:

  • der Nahrungsaufnahme;

  • der Erkundung;

  • dem Spielen;

  • der Beobachtung;

  • dem Ruhen.

Ein Bett funktioniert am besten, wenn es sich natürlich in einen ihrer bevorzugten Ruhebereiche integriert.

In vielen Fällen kann der Standort genauso entscheidend sein wie das Design selbst.

Die Position von VEEL PET

Bei VEEL PET sind wir der Meinung, dass orthopädischer Schlafkomfort nicht ausschließlich für Hunde gedacht sein sollte.

Auch Katzen verbringen viele Stunden mit Ruhen, und ihre Bedürfnisse verändern sich mit Alter, Gewicht, Beweglichkeit und Temperatur.

Unser Ansatz basiert auf fünf Grundprinzipien:

Ausgewogene Unterstützung. Die Oberfläche sollte sich an den Körper anpassen, ohne dass die Katze übermäßig einsinkt.

Bewegungsfreiheit. Die Katze sollte zusammengerollt, ausgestreckt, auf der Seite oder an einen Rand angelehnt schlafen können.

Zugänglichkeit. Besonders bei älteren Katzen sollte der Ruhebereich leicht erreichbar sein.

Anpassbarer Wärmekomfort. Unterschiedliche Stoffe für Sommer und Winter ermöglichen es, besser auf saisonale Vorlieben einzugehen.

Respekt vor ihrem Verhalten. Wir glauben nicht daran, eine Katze zur Nutzung eines Bettes zu zwingen. Vielmehr sollte ein Ruheplatz so attraktiv gestaltet sein, dass sie ihn selbst auswählt.

Deshalb verstehen wir bei VEEL PET ein Katzenbett als mehr als nur einen kleinen, weichen Schlafplatz.

Es sollte Unterstützung, Platz, Schutz und Entscheidungsfreiheit bieten.

Denn Katzen können praktisch überall schlafen.

Das bedeutet aber nicht, dass jeder dieser Orte ihren Schlaf auf die gleiche Weise unterstützt.

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